Jean-Lurçat-Museum Eppelborn
Jean-Lurçat-MuseumEppelborn

Liebe Gäste,

an dieser Stelle informieren wir Sie aktuell über das Geschehen in unserem Museum wie z. B. die Termine der nächsten Vorträge, Neuerwerbungen, Sonderausstellungen und andere Aktivitäten.

Aktuelle Ausstellung

"Santa Cruz" (1965)

Die frühen Werke und das letzte Bild, Darstellungen von Lebensfreude und Abgrund - es sind diese Gegensätze, die die neue Hängung im Jean-Lurçat-Museum prägen und welche Museumsleiter Dechant Matthias Marx am 11.12.2017 unseren Gästen vorstellte.

 

Wo im großen Saal bis vor kurzem noch Stillleben hingen sind nun eine Reihe von Gemälden unter dem Titel "Menschen am Strand" versammelt. Die Hahnengalerie wurde durch das Frühwerk ab 1913 ersetzt, dabei auch großartige Grafiken, die in der Zeit des ersten Weltkriegs vor ziemlich genau 100 Jahren entstanden sind. Diesen gegenüber hängen vier Spätwerke, darunter mit dem farbenfrohen "Santa Cruz" aus 1965 das letzte Bild, das der Künstler gemalt hat. Neben dieser bemerkenswerten Gouache kann mit der Hahnentapisserie "Janus" ein weiterer Neuzugang gezeigt werden. Die Reihe frühe und späte Schaffensphase setzt sich denn auch im hinteren Raum mit den großen Tapisserien fort.

"Blaue Welle"

Eine weitere Besonderheit sind zwei Bilder von Victor Prouvé, bei dem Lurçat 1911 / 1912 alle Techniken der bildenden Kunst gelernt hat. Diese hängen in einer eigenen Nische zusammen mit drei bedeutsamen Gemälden von Prouvés berühmten Schüler, die als langfristige Leihgabe die stiftungseigene Sammlung ergänzen und unter denen das Ölbild die "Blaue Welle" erstmals im Eppelborner Museum zu sehen ist.

 

Ganz im Gegensatz zu den lebensfrohen Spätwerken "Strand der Freude" und dem Neuzugang "Santa Cruz" stehen acht Drucke nach Federzeichnungen, die Lurçat 1931 in Davos angefertigt und mit teilweise bissigen Untertiteln versehen hat. Hierin kann man durchaus Rückblicke auf den ersten und Ausblicke auf den zweiten Weltkrieg vermuten.

 

Diese Hängung wird noch bis Ende März 2018 zu sehen sein.

Sie möchten per E-Mail über Termin und Inhalt der nächsten Veranstaltungen informiert werden?

Dann schicken Sie uns einfach eine kurze Nachricht über unser Kontaktformular - wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler auf.

13.08.2017 Jubiläums-Sommerabend

Der 13. August 2017 war ein besonderes Datum in der Geschichte des Jean-Lurçat-Museums, denn auf den Tag genau vor 25 Jahren haben die beiden Stifter Paul Ludwig und Matthias Marx bei einer Urlaubsreise diesen Künstler für sich und damit auch für Eppelborn entdeckt. Daher stand unser diesjähriger traditioneller Sommerabend am letzten Feriensonntag auch ganz im Zeichen dieses Jubiläums.

 

Die Feier wurde eröffnet mit der Hl. Messe in St. Sebastian Eppelborn um 18.30 Uhr unter Mitwirkung des „Quartett komplementär“ und des Teppichs „Kreuzigung“ nach einer Vorlage von Jean Lurçat. Um 19.30 Uhr begann dann der festliche Abend im Jean-Lurçat-Museum, wobei auch wieder einige interessante neue Werke präsentiert werden konnten. Für die musikalische Unterhaltung sorgten Michael Marx (Gesang und Gitarre) und das „Quartett komplementär“ (Gesang).

 

Fast 150, teils weit angereiste Gäste erlebten einen wundervollen und unterhaltsamen Sommerabend um und im Jean-Lurçat-Museum.

01.07.2017: Eppelborner Teppich bei der "Nacht der Kirchen" in Saint-Céré

"Kreuzigung" in Sainte-Spérie

Am 1. Juli, das heißt genau auf den 125. Geburtstag von Jean Lurçat, präsentierte Museumsleiter Dechant Matthias Marx im Rahmen der "Nacht der Kirchen" in einer Meditation das einzige Christus-Werk des Künstlers, der über viele Jahre hier in Saint-Céré lebte und arbeitete. Über 80 interessierte Gäste erfuhren dabei in der Pfarrkirche Sainte-Spérie bemerkenswerte Einzelheiten über den Hintergrund der Entstehung des Teppichs "Kreuzigung", der erstmals außerhalb von Eppelborn gezeigt wurde, sowie die Begegnung des kirchenkritischen Jean Lurçat mit drei ihn sehr beeindruckenden Priestern.

29.06.2017: "Aus christlicher Sicht" (SR)

Ein besonderer Beitrag des Saarländischen Rundfunks zum Apostelfest am 29. Juni aus der nordfranzösischen Stadt Maubeuge, wo Jean Lurçat die Fassade der Kirche Saint-Pierre-et-Paul gestaltet hat:

 

(Der Link führt direkt zur SR Mediathek)

Bericht von Dominik Holl vom 30.06.2017 auf der Seite des Bistums Trier (www.bistum-trier.de) zum Besuch des Domkapitels im Jean-Lurçat-Museum:

„Als wären wir in einen Farbtopf gefallen“

Eppelborn – Den 29. Juni, das Hochfest der Apostel Petrus und Paulus, verbringt das Trierer Domkapitel traditionell zusammen. Dieses Jahr setzten sich auf Initiative von Dompropst Werner Rössel Bischof Dr. Stephan Ackermann, die Weihbischöfe Robert Brahm und Jörg Michael Peters und der neu ernannte Weihbischof Prälat Franz Josef Gebert, Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg und eine ganze Schar residierender, nicht residierender und emeritierter Domkapitulare sowie Domvikare in einen Bus und fuhren in die Nähe des geographischen Mittelpunkts des Saarlands, nach Eppelborn.

Dort erwartete sie der Eppelborner Pfarrer und Dechant Matthias Marx, der ihnen eine Führung durch das Jean-Lurçat-Museum gab. Das Museum ist von der Paul-Ludwig-Jean-Lurçat-Stiftung gegründet worden, die Marx ins Leben gerufen hat. Paul Ludwig war Schulpfarrer in Trier und Vikar in Eppelborn. Viele der anwesenden Priester kannten Ludwig noch persönlich.

Marx verbindet eine besondere Geschichte mit Paul Ludwig: während eines gemeinsamen Aufenthalts in Frankreich hatten sich die beiden Priester eine Ausstellung in Angers zum 100. Geburtstag des Künstlers Jean Lurçat angesehen - fortan ließ der Künstler sie nicht mehr los. „Die Wirkung war unbeschreiblich“, schwärmte Marx. „Gemälde, Zeichnungen, Keramiken, Wandteppiche. Und eine Leuchtkraft der Farben, eine Schönheit in der Darstellung – als wären wir in einen Farbtopf gefallen!“ In den folgenden Jahren forschten die beiden Priester über den Künstler und erhielten ihre Informationen vor allem von Geistlichen in Frankreich, die den Künstler persönlich kannten und ihm nahe standen - obwohl Lurçat bekennender Kommunist und Ungläubiger gewesen sei. „Aber eigentlich war Lurçat der Prototyp des anonymen Gläubigen“, erklärte Marx dem Domkapitel; er belegt diese These mit dem Motiv des Kreuzes, das in Lurçats Gemälden auftaucht, oder damit, wie er immer wieder die Schöpfung dargestellt hat. Gespannt lauschten die Gäste aus Trier den Erläuterungen des Dechanten und sahen die ausgestellten Gemälde, Wandteppiche, Teller und Vasen an. Insgesamt befinden sich über 400 Werke von Lurçat im Besitz des Museums. Bischof Ackermann hatten es besonders die Keramiken angetan. Als Paul Ludwig 1998 unerwartet verstarb, entstanden gleich zwei Stiftungen in seinem Namen: neben der Eppelborner Stiftung gründeten ehemalige Lehrerkollegen von Paul Ludwig eine Stiftung zugunsten der Trierer Tafel.

Den Abschluss des Ausflugs des Domkapitels bildet ein Pontifikalamt im Trierer Dom. Schließlich wird am Peter-und-Paul-Tag das Patronatsfest des Doms und der Stadt Trier, deren Schutzpatron der Heilige Apostel Petrus ist, gefeiert.

(dh)

21.05.2017: Internationaler Museumstag

Auch in diesem Jahr beteiligte sich das Jean-Lurçat-Museum am internationalen Museumstag. Die Führungen um 16.00 Uhr und 17.00 Uhr bei freiem Eintritt und einem Glas Sekt waren sehr gut besucht. An neuen Werke konnten u.a. die Hahnentapisserie "Le coq et les planches", verschiedene Frauenbildnisse sowie drei Keramikvitrinen präsentiert werden.

21.04.2017: Vortrag "Drei Bilder vom Menschen"

Am ersten Vortragsabend in diesem Jahr mit dem Titel „Drei Bilder vom Menschen“ ging es in der Tapisserie "Apollinaire" um surreale Elemente und solche der Resistance-Zeit, im „Hahnenkampf“ um alte heraldische Quellen und schließlich um eine tiefe Symbolik von Leben und Kampf in der Tapisserie „L’homme – Mensch“. Lurçat-Experte Dechant Matthias Marx hatte diese drei Werke, die nicht zu den Eppelborner Exponaten gehören, am Freitag, dem 21. April, im Rahmen eines Lichtbildvortrags vorgestellt.

29.03.2017: Besuch von Landrat Sören Meng

Mit dem Künstler in ihrer Mitte: Birgit Müller-Closset, Sören Meng, Matthias Marx und Stefan Löw (von links)

Erstmals seit seinem Amtsantritt hat der Neunkircher Landrat Sören Meng am Mittwoch vergangener Woche das Eppelborner Jean-Lurçat-Museum besucht. Begrüßt wurde der Chef der Kreisverwaltung durch den Museumsleiter Dechant Matthias Marx, Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset und den Wiesbacher Ortsvorsteher Stefan Löw. Dass es sich keineswegs lediglich um einen Höflichkeitsbesuch handelte, zeigte das rege Interesse des kunstbegeisterten Gastes und die Tatsache, dass er sich gut zwei Stunden Zeit genommen hatte. Zudem kannte und schätzte der jetzige Landrat diese größte Sammlung von Werken Jean Lurçats im deutschsprachigen Raum bereits aus seinem früheren Aufgabenbereich bei der Kreisverwaltung. Stifter Matthias Marx bedankte sich in diesem Zusammenhang für die rege Unterstützung durch den Landkreis Neunkirchen, auf die das Museum seit seiner Gründung immer habe zählen können.

11.08.2016 bis 29.01.2017: Ausstellung in Halle "Jean Lurçat - Meister der französischen Moderne"

Mit Leihgaben vornehmlich der Paul-Ludwig-Stiftung Jean Lurçat, Eppelborn, aber auch des Landkreises Neunkirchen, der Levo-Bank und aus Privatbeständen. Begleitet wurde diese Ausstellung von zahlreichen Veranstaltungen wie Konzerten, Vorträgen und Sonderführungen.

Mehr dazu finden Sie auf der Internetseite des Kunstvereins Talstraße.

 

06./07.01.2017: Fahrt zur Ausstellung nach Halle

Die Jean-Lurçat-Gesellschaft hat zum Abschluss des Jubiläumsjahrs für alle Kunstinteressierten vom 6. bis 7.1.2017 eine Fahrt zu den Lurçat-Ausstellungen in der Kunsthalle Talstraße und der Moritzburg nach Halle organisiert, an der 22 Interessierte teilgenommen haben. Durch die großartigen Ausstellungen führte Dechant Matthias Marx.

„Wir brauchen eine Kirche, die die Welt in Gang bringt!“

Dies ist einer der vielen markanten Sätze des englischen Autors Gilbert Keith Chesterton, die der Herausgeber der kürzlich erschienen ersten deutschen Fassung des Buchs „Father Brown hat mich bekehrt – Katholische Kirche und Konversion“, Dechant Matthias Marx, am Abend des 1. Dezember in den Räumen des Jean-Lurçat-Museums vor rund 30 interessierten Gästen im Laufe seines Vortrags zitierte.

Dem ahnungslosen Betrachter, der hinter dem Titel „Katholische und Konversion“ eine Kampfschrift gegen die Protestanten vermuten könnte, widerspricht Dechant Marx schon in seinem Vorwort:  „So sehr Chestertons Buch auch ein kämpferisches Pamphlet ist, es eignet sich nicht als antiökumenisches Wurfgeschoss“. Das „kämpferisch“ beziehe sich vielmehr auf Chestertons langen Weg zum Katholischen Glauben, den er im Rückblick 1926 mit allen Höhen und Tiefen beschreibt. Konversion sei wörtlich gesehen eine Umkehr und, so verdeutlichte der Referent, im christlichen Sinn immer eine Vertiefung hin zu Jesus, das gelte bei allen Konfessionen.

Der Vortrag gliederte sich in drei Teile, die jeweils - passend zum Anlass und der Jahreszeit - von englischen Adventsliedern umrahmt wurden.

Im ersten Abschnitt standen die Einordnung des Buchs anhand der Lebensumstände des Autors und seiner Frau Francis sowie der Rolle von Father John O’Connor im Mittelpunkt, seinem engen Freund und Vorbild für den Father Brown in den weltberühmten Kriminalgeschichten. Hierin liegt auch der Grund für den vom Herausgeber ersonnenen, aber paradoxer Weise genau zutreffenden Zusatztitel „Father Brown hat mich bekehrt“.

Besonders den drei Phasen, die nach Chestertons Auffassung jeder Konvertit durchlaufen muss, war der zweite Teil gewidmet. Diese bestünden zunächst in der der Fairness im Urteil über die Kirche, worauf eine Phase emotionaler Anziehungskraft der Kirche folge und zuletzt das Weglaufen-wollen, weil man den letzten Schritt in die Kirche doch nicht riskieren wolle. Nach den Beweggründen seiner Konversion befragt habe Chesterton oft geantwortet, weil er seine Sünden loswerden wolle.

Matthias Marx beendete seinen Vortrag mit einem Artikel über den Schauspieler und ehemaligen Türsteher Michel Ruge als frischen Konvertiten unserer Zeit, der darin in lockerer Weise von seinem Glauben Auskunft gibt. „Das ist nicht viel anders als das, was Chesterton uns sagt“, so Marx und meint damit: Chesterton ist selbst nach 90 Jahren immer noch genauso aktuell.

 

Das im Verlag nova & vetera erschienene Buch „Father Brown hat mich bekehrt“ von G.K. Chesterton ist in der Buchhandlung Anne Treib, Lebach, vorrätig und zum Preis von 13,00 Euro erhältlich. Nähere Infos zum Buch erhalten Sie hier.

Abschied von den "Compagnons de route"

Vor dem "Herbst": Matthias Marx, Rupert und Gisela Leitner, Berthold Schmitt und Günther v. Bünau (von links)

Mit einer Finissage ist am Abend des 23.10.2016 die Ausstellung „Compagnons de route“ – Weggefährten von Jean Lurçat im Eppelborner Museum nach drei Monaten zu Ende gegangen. Museumsleiter und Dechant Matthias Marx führte bereits am Nachmittag über 30 Besucher ein letztes Mal durch die von privaten Leihgebern zur Verfügung gestellten Werke.


Zweifellos der Höhepunkt dieser viel beachteten Sonderausstellung war der Besuch von Gisela Leitner, die mit ihrer Tapisserie „Herbst“ vertreten war. Am Abend wurde sie vom Präsidenten der Jean-Lurçat-Gesellschaft, Günther v. Bünau, und vom ersten Beigeordneten der Gemeinde Eppelborn, Berthold Schmitt, in Vertretung der Bürgermeisterin willkommen geheißen. Im Anschluss an Dechant Matthias Marx, der rückblickend u.a. die dem Künstler zuarbeitenden Schüler und Helfer als „vergessene Compagnons de route“ würdigte, war es an Frau Leitner, damals selbst eine Studentin Lurçats, ihre Beziehung zu den ausgestellten Künstlern und ihren Werken zu schildern.


„Für mich ist es zunächst ein Wiedersehen nach 50 Jahren, ich habe den „Herbst“ so lange aus den Augen verloren“ gestand die hochsympathische Künstlerin, die eigens für diesen Abend mit ihrem Mann aus Franken angereist war und die Jean Lurçat gut kannte: „Mit 16 Jahren sah ich in München eine Lurçat-Ausstellung und war gepackt, er hat mich nie mehr losgelassen“. Vier Jahre später studierte die junge Frau in Aubusson, einem Zentrum der Teppichwirkkunst Frankreichs, und hatte dort Kontakt zu vielen großen Künstlern dieser Zeit. „Das waren all die Bekannten, die ich jetzt hier in dieser Ausstellung wiedersehe“ freute sich Frau Leitner. Anders als viele große Tapisseriekünstler hat sie von der Zeichnung bis zur Fertigstellung am Webstuhl fast immer selbst Hand angelegt: „Einen Teppich zu weben dauert etwa ein Jahr, das ist wie eine Meditation, man knüpft auch Gedankenfäden zu den Compagnons und allem, was man erlebt hat“. Die experimentierfreudige und vielfach ausgezeichnete Künstlerin verarbeitet ihre Erlebnisse und Ideen bevorzugt in Wolle: „Das wirkt anders als ein Gemälde, die Wolle bringt Tiefe. Mein Lehrer Tourlière sagte, man muss in einen Teppich hineinlaufen können, dann ist er gelungen“. Dass bei den Werken Leitners daran überhaupt kein Zweifel besteht, davon konnten sich die Gäste an diesem Abend persönlich überzeugen. Sicher noch oder neu zu entdecken gilt es das graphische Werk dieser bemerkenswerten Künstlerin, die gerne wieder nach Eppelborn kommen möchte. Die Kunstfreunde dürfen also hoffen.

Sonderausstellung "Au seul bruit du soleil", Paris

Vom 4. Mai und bis 18. September war in der Galerie des Gobelins im Musée mobilier national, Paris, die große Sonderausstellung "Au seul bruit du soleil" anlässlich des 50. Todesjahrs von Jean Lurçat zu sehen. Die Exponate reichten von Gemälden, Möbeln und Keramiken bis hin zu großen Tapisserien, die meisterhaft in Szene gesetzt wurden. Alle Ausstellungsstücke sind in einem sehr gelungenen Katalog abgebildet und beschrieben, der leider schon vor Ausstellungsende ausverkauft war.

 

Die Jean-Lurçat-Gesellschaft Eppelborn e.V. organisierte übrigens am vorletzten Ausstellungstag eine Busfahrt nach Paris, an der 35 Kunstinteressierte teilgenommen haben. Aus diesem Grund entfiel 2016 auch das traditionelle Museumsfest am 8. September.

Die Saarland Sporttoto GmbH unterstützt das Jean-Lurçat-Museum mit 2.000 Euro

Die Saarland Sporttoto GmbH hat das Jean-Lurçat-Museum Eppelborn im Juli 2016 mit 2.000 Euro bedacht. Mit diesen Fördermitteln konnten 80 Wechselrahmen angeschafft werden, in denen künftig Lithographien, Zeichnungen und andere graphische Werke Jean Lurçats zu sehen sind. Ein herzliches Dankeschön für diese Unterstützung! 

Spende über 350 Euro von "Kommpower"

Über den kommpowerCent fördern die Gemeindewerke Eppelborn in jedem Jahr gemeinnützige Vereine und Gruppierungen in der Gemeinde Eppelborn mit insgesamt 6.000 Euro. Auch die Jean-Lurçat-Gesellschaft hatte einen Antrag gestellt und wurde mit 350 Euro für den Museumsbetrieb bedacht. Präsident Günther v. Bünau konnte am 9. Mai den Scheck im Rahmen einer Feierstunde in Empfang nehmen. Herzlichen Dank an die Gemeindewerke Eppelborn!

Neuzugang im April 2016 dank der Union Stiftung

Dank einer großzügigen Spende der Unionstiftung Saar konnte für das Eppelborner Museum die Gouache "Badende Damen" erworben werden. Das Bild wurde im Rahmen eines Vortragabends am 18. April 2016 vorgestellt.

Wir danken der Unionstiftung sehr herzlich, dass sie diese Neuerwerbung möglich gemacht hat.

Der neue Katalog "Malerei III":

Pünktlich zum 50. Todestag von Jean Lurçat am 6. Januar 2016 konnte der neue Katalog "Malerei III" vorgestellt werden. Er ist die Fortsetzung des Katalogs "Malerei 2012" und enthält alle durch das Museum neu erstandenen Bilder des Künstlers.

 

Der Katalog kann zum Preis von 10,00 Euro im Museum erworben werden.

Unser neuer Museumsflyer ...

ist im September 2015 erschienen - diesmal zweisprachig in deutsch und französisch.

Falls Sie das Jean-Lurçat-Museum unterstützen möchten, indem Sie diesen Flyer an geeigneter Stelle auslegen, werden wir Ihnen gerne eine entsprechende Anzahl zusenden.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diesbezüglich mit uns Kontakt aufnehmen würden.
 

Besuch der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer

Eine der ersten Etappen ihrer diesjährigen Sommertour führte die saarländische Regierungschefin am 4. August 2015 ins Jean-Lurçat-Museum. Angekündigt hatte sie diesen ersten Besuch bereits im Oktober 2007, als die damalige Ministerin für Bildung, Kultur, Familien und Frauen anlässlich der Vernissage der Lurçat-Ausstellung in der Saarländischen Galerie in Berlin eine bemerkenswerte Eröffnungsrede hielt. Dass es nun doch etwas länger gedauert hatte, minderte die Freude der Gastgeber in keiner Weise.

 

Stifter Matthias Marx hieß neben der Ministerpräsidentin auch den Landtagsabgeordneten und Neunkircher Landrats-Kandidaten Tobias Hans, die Eppelborner Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset, den Kulturbeauftragten der Gemeinde Eppelborn Aloysius Scholtes sowie ehrenamtliche Museumshelferinnen und -helfer willkommen.

 

Besonders den Einsatz der Ehrenamtlichen, ohne den der Museumsbetrieb undenkbar wäre, wusste die Ministerpräsidentin zu schätzen und versprach, das Museum im Rahmen der deutsch- bzw. saarländisch-französischen Beziehungen maßgeblich zu unterstützen. Von der hohen Qualität der ca. 400 zur Zeit dargebotenen Exponate konnten sich die Gäste bei der anschließenden Führung selbst überzeugen.

 

Die Reaktion der Ministerpräsidentin auf ihren Besuch ist auf ihrer Facebookseite nachzulesen.

Europa- und Finanzminister Toscani zu Gast

„Ich bin gekommen, um eine deutsch-französische Bildungslücke zu schließen“ bekannte der saarländische Minister für Europa- und Finanzangelegenheiten mit sympathischer Offenheit bei seinem ersten Besuch im Eppelborner Jean-Lurçat-Museum am 19. Dezember 2014. Neben dem Minister konnte der Stifter Dechant Matthias Marx mit Birgit Müller-Closset aus Eppelborn und Hermann-Josef Schmitt aus Tholey zudem gleich zwei Bürgermeister begrüßen.
Stephan Toscani zeigte sich vom Künstler, seinen Werken und der Einführung durch den Lurçat-Experten Marx gleichermaßen beeindruckt. Das Thema deutsch-französische Annäherung, das auch in Zusammenhang mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU 2012 stehe, passe sehr zu der Person Jean Lurçat, so der Europaminister. Den Reiz der Beziehung beider Länder sehe er in der Komplementarität, betonte Toscani, der selbst mit einer Französin verheiratet ist. Ausdrücklich würdigte der Minister den Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfer, von denen einige anwesend waren.
In diesem Kontext versprach Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset, das Museum ab kommendem Jahr stundenweise personell von Seiten der Gemeindeverwaltung zu unterstützen. Dies sei ein wesentlicher Schritt, den bisher ausschließlich ehrenamtlich geführten Betrieb dieser einzigartigen Einrichtung zu sichern.

Der Künstler ist anwesend

und das jetzt auf Dauer: Dank der Idee des Stifters Matthias Marx und der kunstvollen Umsetzung durch Sebastian Kaps ist Jean Lurçat nun als ständiger Gast zwischen seinen Kunstwerken zu sehen.
Die 180 kg schwere Figur wurde nach einem Foto in mühevoller Arbeit aus Beton in Originalgröße geformt und lebensnah bemalt. Schon kurz nach der Enthüllung zu Beginn des Museumsfests am 8. September 2014 kam es zu bemerkenswerten Szenen, als ahnungslose Besucher Jean Lurçat ansprachen.
Ein letzter Pinselstrich beseitigt kleine Transportschäden
Jean Lurçat inmitten seiner Tapisserien ...
... und seiner Bewunderer.

Hier finden Sie uns

Jean-Lurçat-Museum Eppelborn
Auf der Hohl
66571 Eppelborn

Öffnungszeiten

Mittwoch und Sonntag

14.30 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Führungen auf Anfrage

Kontakt

Tel. +49 6881 897888

(zu den Öffnungszeiten)

Tel. +49 6881 962628

(Kulturamt Eppelborn)

 

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